WER WAR F.M. ALEXANDER?

F.M. Alexander (1869-1955) arbeitete als Rezitator und Schauspieler in Australien, der  aufgrund von Stimmproblemen zeitweilig nicht mehr auftreten konnte.  Er entwickelte daraufhin eine Methode, mit der nicht nur seine Stimme wiederhergestellt und seine Atmung geräuschlos und geschmeidig wurde, sondern auch seine gesamten Bewegungsabläufe leicht und mühelos wurden.

Diese ganzheitliche Methode erarbeitete er über fast zwei Jahrzehnte, anhand von Beobachtungen an sich selbst  und seinen Schülern sowie Erfahrungen auf der Bühne.

Anfang des letzten Jahrhunderts ging er nach London, wo er sich zuerst als Atem Spezialist etablierte. Sein wachsender Ruf zog viele z.T. berühmte Schüler  an, wie Aldous Huxley, John Dewey oder den Erzbischof von Canterbury. Da Worte jedoch nicht ausreichten, sein Wissen weiterzugeben, entwickelte er eine subtile manuelle Technik, um seine neu gelernte Leichtigkeit zu übermitteln. Dieses Verfahren, das er sein Leben lang verfeinerte, ist immer noch Kern des Alexanderunterrichts.  

Alexander hatte eine Vision, in der seine Methode durch die Erweiterung des Bewusstseins einen Beitrag zum Evolutionsprozess leistet.

Er hat vier Bücher geschrieben: „Man’s Supreme Inheritance“, 1910, „Constructive Conscious Control of the Individual“ 1923, „The Use of the Self“ 1932, and „The Universal Constant in Living“ 1941.